Vorderlader und Großkaliber
Im Mai 1975 hat der Schützenverein Rethmar 10 neue Mitglieder aus der näheren Umgebung gewonnen, die die Sparte der Schwarzpulverschützen gegründet haben. Die Sparte soll auf dem KK-Schießstand am Billerbach ein bleibendes Zuhause finden, denn dort ist die Voraussetzung ideal. Auf noch zwei unbesetzten Schießbahnen haben sie in eigenständiger Arbeits- und Unkostenleistung Kugelfang und Scheibenanlage geschaffen. Der erste Vorsitzende Albert Kohls lobte die Eigeninitiative und wünschte sich letztlich ein Zusammenwachsen einer echten Schützenbruderschaft.
Von den Gründern der ersten Stunde ist nur noch der Schützenbruder Frank Heppner dabei. Nach einem Jahr berichtet der Schützenbruder Spiegel, dass die Sparte auf 32 Mitglieder gewachsen sei. Ein namentlicher Erfolg kann wegen der kurzen Aufbauzeit noch nicht verzeichnet werden. Im Laufe der Jahre konnten die konnten bei den Deutschen Meisterschaften sowie bei den Landesmeisterschaften die Schützen/-innen Titel mit dem Perkussionsgewehr erziehen.
Ab 1978 begann das Großkaliberschießen.
Seit den Anfängen hat es viele Veränderungen gegeben, seitens der Mitglieder, wie auch bei den gesetzlichen Vorschriften. Das Waffenrecht wurde ständig überarbeitet, nicht immer zum Vorteil für dich Schützen.
Aufgrund schrumpfender Mitgliederzahlen hat sich die Sparte in diesem Jahr aufgelöst und es wurde eine neue Abteilung es im SV Rethmar gebildet, die aus Vorderladerschützen und Großkaliberschützen bestehen soll. Dieses neue Format benötigt noch einige Zeit zum Zusammenwachsen

