Über 60 Jahre Damenabteilung: Tradition und Treffsicherheit

 

Beim Winterschützenfest 1963 wurde in geselliger Runde ein zukunftsweisender Beschluss gefasst: „Wir gründen auch in Rethmar eine Damengruppe!“ Der damalige zweite Vorsitzende, Richard Wagner, machte sich im Vorstand stark für dieses Vorhaben, und der Gedanke wurde umgehend in die Tat umgesetzt.

Als erste einheitliche Kleidung wurde eine weiße Bluse, ein schwarzer Rock und eine grüne Weste festgelegt. Die anfangs weißen Schuhe wurden später durch schwarze ersetzt, was bis heute so geblieben ist. Ein schönes Detail der Gründungszeit: Richard Wagner war gleichzeitig der Schneidermeister des Ortes und nähte die ersten Westen für die Damen persönlich.

Wachstum und sportlicher Ehrgeiz Die Resonanz war überwältigend. Schon kurz nach der Gründung konnte aufgrund der hohen Beteiligung zusätzlich eine weibliche Jugendgruppe etabliert werden. Die Schießabende im Vereinslokal Rehm waren stets gut besucht – schließlich wollte jede Schützenschwester gern den einen oder anderen Orden für die neue Weste erringen.

Die Führung der Abteilung lag über die Jahrzehnte in erfahrenen Händen:

Helene Schmidt (verh. Bendix) wurde die erste Damenleiterin.

Ihr folgte für ein Jahr Toni Hornburg.

1972 übernahm Ursula Müller das Amt und führte die Abteilung beeindruckende 32 Jahre lang bis 2004.

Danach wurden Roswitha Makrutzki und schließlich die bis heute amtierende Claudia Wilk-Bertram in das Amt der Damenleitung berufen.

Erfolge auf allen Ebenen Bereits zum Schützenfest 1963 wurde mit Toni Hornburg die erste Königin ausgeschossen. Ein besonderes Highlight folgte 1964: Mit dem Ehepaar Karl und Marlies Granzin feierte der Verein sein erstes gemeinsames Schützenkönigspaar.

Unter dem Vorsitzenden Albert Osterwald wuchs das Interesse an überregionalen Wettkämpfen. Die Sportschützinnen aus Rethmar entwickelten sich zu einer festen Größe und feierten Erfolge beim „Großen Freien Schießen“, als Stadt- und Kreisköniginnen sowie auf Landes- und Bundesebene. Besonders hervorzuheben sind Claudia Wilk-Bertram als Landesbeste sowie Roswitha Makrutzki, die auf Bundesebene im Vorderlader-Schießen glänzte. Als geschätzte Kontrahentinnen verbrachten unsere Damen viele Stunden bei Wettkämpfen und Siegerehrungen.

Ein starkes Fundament für die Zukunft Besonders stolz ist der Verein darauf, dass mit Gerda Kowalewski, Marlies Granzin und Toni Hornburg noch heute drei Gründungsmitglieder von 1963 aktiv im Vereinsleben dabei sind.

Im Jahr 2023 feierte die Damenabteilung ihr 60-jähriges Bestehen. Dank engagierter Leiterinnen sind die Damen ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gemeinschaft. Zu den großen Jubiläen wurden traditionell Sonderscheiben ausgeschossen, die feierlich überreicht wurden an:

1988: Marion Herjürgen (25 Jahre)

2013: Christine Wiegand (50 Jahre)

2023: Heidrun Friehe (60 Jahre)

Die Damenabteilung blickt voller Vorfreude auf kommende Jubiläen und wünscht dem gesamten Verein ein erfolgreiches Fortbestehen, „Gut Schuss“ vor den Scheiben und ein allzeit friedliches Miteinander.

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